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Helle Köpfchen: neue LED-Leuchten

Stromsparen ist smart. Deswegen verbrauchen kluge Leuchten weniger Energie. In der H.O.M.E. im Juni zeigen wir LED-Neuheiten, die nicht nur mit Schönheit, sondern auch mit Intelligenz punkten.

Die Kunst der Balance

Der Designer Arik Levy entwickelte mit „NORTH” ein neues Konzept für Stehleuchten, deren Diffusor im Stil einer Angel frei im Raum bewegt werden kann. Je nach Modell gehen dazu von der Basis zwei bis vier Arme aus, die in unterschiedlichen Winkeln angeordnet sind und den Lichteinfall präzise positionieren helfen. Als Lichtquelle dienen LED-Leuchtmittel, der Hersteller ist Vibia.

Flaches Licht fürs Breitband

Die erste Leuchte der Welt, die gleichzeitig als Träger von Breitbandverbindungen für Internet & Co. taugt: Die „Powerbalance Gen2“ von Philips wurde für die revolutionäre LiFi- Technologie fit gemacht und kombiniert vor allem im Office- Bereich Beleuchtung und Kommunikation. Sie ist mit einem speziellen Modul ausgerüstet, das die LED-Spannung entsprechend modulieren und in Zukunft völlig neue Formen zum Thema Connectivity ermöglichen wird. Der zonierte Einsatz zählt gegenwärtig zu den Top-Highlights rund um das Thema smarte Leuchten.

Auferstehung des Diffusors

Die überraschende und zugleich zeitgemäße Interpretation zum Thema Stehleuchte wartet bei der „Equatore", designt von Gabriele und Oscar Buratti, mit einem Diffusor auf – der nichts enthält! Stattdessen entströmt das Licht zwei internen Leuchtscheiben, die hinter jenem horizontalen Metallstreifen liegen, dem das Modell seinen Namen verdankt. Die Verbreitung des Lichts erfolgt dann über schichtweise angebrachte Abschirmungen. Die nach unten gerichtete Emission und die -bestrahlte obere Glashaube spielen dabei zusammen. Eine neue Hängeausführung in 48-cm-Oversize-Dimension beackert zusätzliches Neuland: Sie ist als Bindeglied zwischen Wohnzimmer und Lounge gedacht. Von Fontana Arte.

Licht mit System

Designer Vincent Van Duysen kombiniert im Rahmen der komplexen Beleuchtung „Infra-Structure“ für Flos LED-Lichtrohre, Strahler mit verschiedenen Spannungen und Abstrahlwinkeln sowie mundgeblasene Glas-Downlights in den Ausführungen Transparent, Fumé und Rot. Das Zusammenwirken der Elemente schafft ein Lichtnetz industrieller Ästhetik, das Lösungen für viele Anwendungen bietet. Zugleich unterstützt „Infra-Structure“ in besonderem Maße architektonische Kompositionen, wobei es auf die 48-V-Stromschienen der bewährten Flos-Magnettechnologie zur Stromverteilung zurückgreift, was eine flexible Installation der Leuchten ermöglicht. Intelligent steuern lässt es sich auch: Die Anbindung an das Flos-Smart-Control®-System sorgt für die mühelose Bedienung der dimmbaren Einzelelemente.

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02.07.2018