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Stadt der Frauen: Der Look zur Ausstellung

Kaum eine der Vertreterinnen der Wiener Moderne ist heute noch bekannt. Dabei haben Elena Luksch-Makowsky, Helen Funke oder Erika Giovanna Klien einen wesentlichen Beitrag zu dieser künstlerischen Strömung beigetragen. Das Wiener Belvedere widmet ihnen nun eine längst überfällige Ausstellung – wir zeigen passend dazu die Looks von Frauen in der Modewelt.

Abbildung: Helene Funke, Akt in den Spiegel blickend, 1908-1910 © Belvedere, Wien
Abbildung: Helene Funke, Akt in den Spiegel blickend, 1908-1910 © Belvedere, Wien
Abbildung: Greta Freist, Wache, 1938 / Foto: Johannes Stoll © Belvedere, Wien
Abbildung: Greta Freist, Wache, 1938 / Foto: Johannes Stoll © Belvedere, Wien
Abbildung: Olga Wisinger-Florian, Feldblumenstrauß, um 1906 © Belvedere, Wien
Abbildung: Olga Wisinger-Florian, Feldblumenstrauß, um 1906 © Belvedere, Wien

Trotz der Tatsache, dass die Kunstszene im 20. Jahrhundert männderdominiert war, gelang es diesen Frauen, sich zu vernetzen und in der Kunstszene aktiv zu werden. Die Ausstellung rückt unter anderem Ilse Bernheimer, Maria Cyrenius, Johanna Kampmann-Freund und viele mehr in den Mittelpunkt und präsentiert zum Teil wiederentdeckte oder erstmalige Werke.


Frauen in der Mode

Auch in der Modeszene waren Frauen zu Beginn unterrepräsentiert. Rose Bertin, Modistin von Marie Antoinette, ist eine der einzigen Frauen aus dem 18. Jahrhundert die namentlich bekannt ist. Erst im 20. Jahrhundert hat man durch Größen wie Coco Chanel, Jeanne Lanvin und Elsa Schiaparelli Frauen in der Modewelt beachtet. In den 70er-80er Jahren hat Vivienne Westwood eine ganze Kultur geprägt und bis heute ist sie als Exzentrikerin bekannt, die ihrem Stil treu bleibt. In Obwohl es noch immer viele Designer gibt, stehen starke Frauen wie Sarah Burton, Maria Grazia Chiuri und Clare Waight Keller an den Spitzenpositionen großer Modehäuser und setzen damit ein Zeichen.


Clare Waight Keller für Givenchy:

23.01.2019