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Pics für die Instaparty

Machen Sie Ihre Party zum Instagram-Event – und alle feiern mit. flair erklärt in der Mai-Ausgabe, wie das perfekte Foto gelingt, und zeigt die tollsten Insta-Shots. Wir verraten Ihnen hier jede Woche einen neuen Tipp.

Model-like schminken

Natürlich kann man auch ohne Make-up auf Fotos toll aussehen. Andererseits: Wer geht schon ungeschminkt auf eine Party? Wenn schon, denn schon, lautet also die Devise. Wenn man Zeit und Geld in Gesichtsfarbe investiert, dann sollte sich das Ganze auch lohnen – etwa, weil man damit unwiderstehlich aussieht. Oder auf Instagram-Fotos besser rüberkommt. Oder sich einfach wohlfühlt. Was ja wiederum eine Voraussetzung dafür ist, um entspannt und selbstbewusst in eine Kamera zu lächeln. Fehlt diese Attitude, lässt sich zumeist auch in der Nacharbeitung nicht viel retten. Pickel kann man mit iphoto leicht wegklicken, Lichtstärken verwenden ebenso. Inneres Leuchten hinzuzufügen, ist dagegen eher schwierig.

Grundsätzlich gilt fu?r das Foto-Make-up dasselbe wie für jedes perfekte Make-up: Es beginnt mit der richtigen Vorbereitung. Zuerst sollte das Gesicht wie gewohnt gründlich gereinigt werden, dann wird Feuchtigkeitspflege aufgetragen. Ein Primer kann die Basis für eine ebenmäßige Grundierung sein. Farbe und Textur des Makeups müssen auf jeden Falle dem Hautton entsprechen – es darf kein Unterschied zwischen geschminkter und ungeschminkter Haut zu sehen sein. Auch das lässt sich nämlich nur schwer im Nachhinein auf einem Bild ändern. Das Make-up wird dünn auf das gesamte Gesicht – einschließlich Lippen und Augen – in Aufwärtsbewegungen aufgetragen und dann an den Rändern ausgeblendet. Wer es ganz professionell machen will, schminkt Hals und Dekolleté mit, um etwaige Unreinheiten oder Äderchen zu überdecken. Hautunregelmäßigkeiten können auch durch Korrekturstifte kaschiert werden. Dabei neutralisieren gru?ne Pigmente Hautrötungen, während gelbe Pigmente blaue Hauttöne – wie dunkle Augenringe – ausblenden.

Für Gesichtspartien, die man verändern oder weniger stark hervorheben möchte, verwendet man dunklere Konturfarbe. Wünscht man sich zum Beispiel eine schärfere Kinnlinie, dann trägt man den dunklen Ton etwas unterhalb dieser Linie auf. Auch ein leichtes Doppelkinn kann man auf diese Weise verschwinden lassen. Eine hohe Stirn wird weggezaubert, indem man Konturfarbe an den Schläfen und unterhalb des Haaransatzes verteilt. Für eine schmalere Nase gibt man die Konturfarbe an die Nasenseiten und Highlighter auf den Nasenrücken. Soll ein Nasenhöcker kleiner wirken, dann sollte der dunklere Farbton im Bereich dieses Höckers platziert werden.

Danach werden die Wangen und Schläfen zwei- bis dreifarbig mit Rouge konturiert. Der dunkelste Ton kommt dabei unter die Wangenknochen, auf den Wangen wird bei Fotoshootings gern ein hellerer Ton mit Glitzereffekt gesetzt – das lässt das Gesicht jünger wirken. Danach geht es ans Augenverschönern: Wer große Augen hat, zieht am besten einen dunklen Lidstrich am oberen und unteren Wimpernkranz. Keine harten Linien mit Eyeliner und starkes Augen-Make-up verwendet man bei kleinen oder tief liegenden Augen. In diesem Fall werden dann zumeist die Lippen mehr betont. Apropos Lippen: Wenn man sie als Finish mit farblosem Puder bestreut, wirken sie matter und der Lippenstift färbt nicht so leicht ab.

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22.05.2017