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Wie sieht ein erfolgreiches Frühlingsdetox aus?

Oft ist uns gar nicht bewusst, wie und womit wir unseren Körper versorgen. Viele denken, sie ernährten sich gesund. Weil der Körper so wundervoll und flexibel ist, dass er fast jede kulinarische Sünde eine ganze Weile toleriert, oft über Jahre hinweg – bis sich Fehler im Lebensstil in einen kritischen Bereich hinein summiert haben. Dann sind oft Stoffwechselstörungen, schlechte Haut und Übermüdung die Folgen. Ein Detox-Programm kann Abhilfe schaffen.
Die flair-Experten wissen, wie.

Foto: © Fotolia / Vicuscka
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Die flair-Redaktion:
Matthias Luckwaldt

Entlasten – Detox bedeutet immer auch einen Kampf mit den eigenen Lastern: Das Croissant zum Frühstück, der Mittags-Burger und die geliebten Snacks zur Feierabendserie müssen von einem auf den anderen Tag einem gesunden Ernährungsplan weichen. An dieser extremen Umstellung bin ich selbst schon häufig gescheitert. Einfacher geht es für mich mit gesunden Shakes, wie z. B. von Bertrand. Sie sind biologisch, glutenfrei, teils vegan – und auch noch wirklich schmackhaft! Ein Shake ersetzt eine komplette Mahlzeit. Und auch wenn sie noch kein komplettes Detox-Programm sind, helfen sie, den Körper im ersten Schritt von Junkfood zu entlasten.

Umdenken – Für ein erfolgreiches Frühlingsdetox müssen wir erst einmal die richtige Motivation entwickeln und von dieser kindischen „Ich will mich ändern, aber es darf keine Arbeit machen“-Haltung abkommen. Mein liebstes Werkzeug: grüne Smoothies. Wir können gar nicht genug Grünzeug essen, denn wir brauchen die basische Qualität, das Chlorophyll, die Ballaststoffe und Antioxidantien. Wichtig ist das Verhältnis von mindestens 70 Prozent Gemüse und höchstens 30 Prozent Obst plus ein Schuss Aloe-vera-Saft für schöne Haut und eine gute Verdauung. Zusätzlich sind drei Liter Wasser täglich ideal, etwa mit Zitrone oder Ingwer, einem Hauch Kokosblütenzucker, pur oder als Kräutertee.

Reinigen – Zuallererst gilt es, Kaffee, Zucker, Alkohol und schwere Abendessen zu vermeiden! Den Fleischkonsum sollte man reduzieren und sich einmal pro Woche basisch ernähren und über den Tag verteilt Basenbrühe und mindestens drei Liter natriumarmes, stilles Wasser trinken. Die Haut entgiftet am besten bei einem Bad mit basischem Salz, das entsäuert und entschlackt. Auch Yoga und leichte Work-outs tun in einer Detox-Woche gut, auf schweres Krafttraining und Ausdauersport besser verzichten. Zudem empfehle ich eine Lymphdrainage. Diese Art Tiefenreinigung des Bindegewebes fördert den Abfluss von Lymphflüssigkeit, die sich durch Stress, schlechte Ernährung oder Bewegungsmangel anstauen kann.

Foto: Pixabay / diesigned
Foto: Pixabay / diesigned

Smoothie-Rezept von Caroline Bienert:

Carolines ultimativer Green Smoothie

  • 1 Hand voll Babyspinat
  • 1 Hand voll Fenchel
  • 1 Tasse Kokosnusswasser (von grünen Kokosnüssen)
  • 1 Tasse stilles, reines Mineralwasser (z.B. von Plose)
  • ½ grüner Apfel
  • ½ grüne Banane
  • frischer Ingwer (nach Geschmack)


Alle Zutaten gleichzeitig in den Standmixer geben und solange pürieren, bis alles sehr gut zerkleinert ist.

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13.03.2018